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Was versteht man unter Dyskalkulie

Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (Ausschnitt)

Unter Rechenstörung versteht man die Beeinträchtigung von Rechenfähigkeiten, die nicht durch allgemeine Intelligenzverminderung oder eindeutige unangemessene Beschulung erklärbar sind. Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfähigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.

Der Aufbau und die Verinnerlichung von Zahlenbegriffen und mathematischen Operationen erfolgt in vier Phasen. Liegt aber eine Entwicklungsstörung vor, wenn also ein Teilstück fehlt oder mit einem Andern nicht zusammenwirkt, um diese vier Phasen zu erlernen, wird Mathematik zu einem Problem.

Schulung der visuellen Wahrnehmung, Lernen durch "be- greifen"

 

Welche Symptome können auf eine Dyskalkulie hinweisen?

Folgende Probleme fallen meistens am Ende der ersten Klasse oder später auf:

Spielerisches Aufbauen des Zahlenraums

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie sieht nun das Verhalten des Kindes aus: Die Hausaufgaben in Mathematik werden hinausgeschoben und belasten das Kind und meist auch die Eltern. Ängste entstehen, der Mathematikunterricht wird nicht mehr gerne besucht. Schlechte Noten eventuelle Probleme mit dem Lehrer und zu Hause beeinflussen das Selbstwertgefühl des Schülers. Es entsteht eine bedrückte Stimmung im Alltag. Die Konzentration und die Motivation weichen der Angst zu Versagen. Es entstehen vermehrt psychosomatische Störungen.

Es ist sehr wichtig die Funktionsdefizite zu erkennen und der Reihe nach aufzuarbeiten und solange bei einer Grundlage zu verweilen, bis sie eine sichere Basis ist, um den nächsten Schritt zu tun.